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DKV Freestyle-Kurs in Plattling

Freestyle-Kurse für Übungsleiter und Trainer aus Vereinen: mit bewährter Methodik selber neue Tricks beim Spielbootfahren erlernen und dazu qualifizierte Tipps bekommen, wie man die neuen Fähigkeiten auch anderen Paddlern beibringt. So könnte man die Fortbildungskurse-Kurse, die der Deutsche Kanuverband (DKV) jedes Jahr anbietet, kurz beschreiben.

Und das Qualität dabei ganz hoch geschrieben wird, zeigt sich schon bei der Auswahl der Referenten: Jutta Kaiser und Olli Grau leiten seit einigen Jahren diese Kurse, die traditionell in Plattling stattfinden. Beide gewannen Weltmeistertitel im Kanu-Freestyle und arbeiten seit Jahren in der Kanuschulung und in der Ausbildung von Übungsleitern und Kanulehrern.

Die Schulterverletzung ist immer noch nicht ganz auskuriert - Jutta coacht vom Ufer aus

Üben im Kehrwasser - bevor es in die Walze geht, wird erstmal unter vereinfachten Bedingungen trainiert

Stretching auf dem Wasser - viele neue Ideen für die Teilnehmer des Freestyle-Kurses

Die Teilnehmer der Kurse kommen aus Vereinen des DKV und betreuen dort oft Jugendgruppen, die sie mit dem neuen und attraktiven Angebot „mehr spielerisch boot fahren“ stärker am Paddeln begeistern und an den Verein binden wollen. Dieses Engagement unterstützt der Verband, so dass für die Teilnehmer die hochwertige Fortbildung zu einem recht kostengünstigen Preis möglich ist.

Wegen zu niedrigem Wasserstand der Isar in diesem Frühjahr musste der Kurs von Olli Grau jedoch leider abgesagt werden und nach der Schulterverletzung von Jutta Kaiser bei der WM in Kanada war auch die Durchführung des zweiten Kurses erst fraglich. Doch hier zeigte der DKV, dass er zwar auf eine lange Tradition zurückblicken kann, doch trotzdem absolut flexibel ist. Kurzerhand wurde ein zweiter Referent für diesen Kurs engagiert, so dass neben Jutta Kaiser mit Felix Junge ein weiteres Mitglied der deutschen Freestyle-Nationalmannschaft für die Teilnehmer mit Rat und Tat zur Verfügung stand.

Foto rechts: Trockene Theorie - von wegen Jutta erklärt die wichtigsten Dinge erstmal an Land

Unter der doppelten Leitung schienen die 2,5 Tage Kurs an der Plattlinger Walze dann auch noch schneller zu verfliegen: nachdem Jutta Kaiser an Land alle wichtigen Details erstmal gründlich erklärt und die methodischen Schritte aufgezeigt hatte, war Felix Junge dann für die Umsetzung auf dem Wasser verantwortlich. Und der junge Nachwuchsfahrer zeigte, dass er sein Element beherrscht. Blitzsauber machte er alle Tricks in der Walze sozusagen 'zum Mitschreiben' vor und versorgte die Teilnehmer danach bei ihren eigenen Versuchen mit individuellen Fehlerkorrekturen und Tipps zum Weiterlernen.

Anne und Doris - Blickrichtung und Körper-Vorrotation müssen stimmen damit die Bewegung klappt

Immer voll im Bild - Junioren-Nationalteam-Fahrer Felix

Co-Trainer Felix gibt jedem ganz spezielle Tipps

Volle Konzentration - Angelika bei der Einfahrt in die Welle

In der Schlosswirtschaft Moos, nur wenige Kilometer von der Plattlinger Walze entfernt, wo die Kursteilnehmer während des Kurses wohnen, gab es am Abend dann für alle bei der Videoanalyse noch die Gelegenheit, sich einmal selber beim Paddeln zuzuschauen. Die Erkenntnisse und Aha-Erlebnisse, die sich hieraus ergaben, wurden am nächsten Tag natürlich sofort umgesetzt.

Am Sonntag Nachmittag waren sich alle einig: die Tage in Plattling und Moos waren super, nur leider zu kurz, um all die Dinge zu lernen, die man gerne können möchte. Doch da Spielbootfahren überall geht, fahren alle Teilnehmer mit einer Liste an Ideen nach Hause, wo und wie sie nun weiterüben können.

Informationen zu den Kursen gibt es beim DKV unter www.kanu.de, bzw. im aktuellen Ausbildungsprogramm.

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